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Was ist WordPress? Das System kurz erklärt

Marcel Loevenich
Senior-Entwickler
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WordPress ist ein sogenanntes „content management system“. Ein Software-System zur Erstellung, Verwaltung und Bearbeitung von Inhalten (Content), wie Texte, Bilder und Videos. Meist genutzt für Websites basiert heutzutage nahezu jede moderne Website auf einem CMS.
WordPress ist am 27. Mai 2003 erschienen, hat seitdem rasant an Beliebtheit gewonnen und ist mittlerweile der Spitzenreiter unter den CMS. Hinter 26% aller Websites steht WordPress, das heißt, ein Viertel des kompletten Internets ist WordPress-basiert. Dies ist verglichen zu seinen Konkurrenten wie Joomla (2.8%) oder Drupal (2.2%) eine immense Größe (http://w3techs.com/ – Stand 24. Februar 2016).

Warum WordPress nutzen?

Zum Start von WordPress war es hauptsächlich eine Software um einfach und schnell eine eigene Blog-Website zu erstellen. Mittlerweile hat sich der Funktionsumfang stark vergrößert. Möglich ist nahezu alles, sei es ein Webshop, ein soziales Netzwerk, ein Branchenverzeichnis, eine Immobilienseite, eine mehrsprachige Unternehmenswebsite, Hotel- & Restaurantpräsentation oder doch nur ein einfacher Blog.

Grund dafür ist, dass hinter WordPress ein quelloffener Code (open source) steht. Das heißt, jeder Entwickler kann Optimierung am Code einreichen oder diesen testen. Nach dem Sprichwort „Vier Augen sehen mehr als zwei“ werden so Sicherheitslücken oft schon entdeckt und geschlossen, bevor diese von Hackern ausgenutzt werden können. Änderungen werden dann von einem Team überprüft und in späteren Updates in das System integriert, somit verbessert sich WordPress permanent was Geschwindigkeit, Sicherheit, Funktionalität und Stabilität angeht. Im Schnitt gibt es alle 2 – 3 Monate wichtige (Sicherheits-)Updates.

Weiterhin ist das System als solches komplett kostenlos. Das hat dazu geführt, dass sich eine riesige Community um WordPress aufgebaut hat, die auch bei Fragen und Problemen sofort bereit steht. In verschiedenen Anlaufstellen im Internet kann man Hilfe und Tipps bekommen. Dazu finden regelmäßig, überall auf der Welt, sog. WordCamps statt. Das sind Treffen von verschiedenen Personen, vom Laien bis zum Profi, aus aller Welt. Es finden Fachvorträge von Experten zu WordPress, (Web-)Entwicklung, Design, Management etc. statt. Es werden neue Ideen diskutiert und Lösungen gefunden. Eine Auflistung kommender WordCamps und alle Vorträge gibt es am Ende des Beitrags.

Zusätzlicher Vorteil ist die Nutzerfreundlichkeit in der Arbeit mit WordPress. Als Benutzer muss man keine Kenntnisse in gängigen Entwicklungssprachen haben, da der Verwaltungsbereich der Seite (Backend) eine graphische Oberfläche bietet, mit deren Hilfe man seinen Content verwalten kann.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Flexibilität und Erweiterbarkeit. Auf der offiziellen WordPress-Seite stehen aktuell (Stand 24. Februar 2016) rund 43.000 Plugins (Funktions-Erweiterungen) und tausende Themes (Designvorlagen) kostenlos zur Verfügung. Dazu gibt es noch unzählige Anbieter von kostenpflichtigen Erweiterungen. Durch umfangreiche Programmierschnittstellen können eigene Plugins und Themes relativ einfach von Entwicklern erstellt werden.

Welche bekannten Unternehmen verwenden WordPress?

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