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Ein „Arbeitstag“ wird zum wunderbaren Kocherlebnis mit besonderem Flair

Mona Lippisch
Digitalagentur
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Der erste Schanzentisch

Hallo, mein Name ist Mona und ich bin Duale Studentin beim SÜDKURIER. Mein Studiengang nennt sich Medien- und Kommunikationswirtschaft. Im fünften Semester hatte ich das Glück und konnte für ein paar Wochen hinter die Kulissen der Agentur „SCHANZE UND HORN“ blicken.​ Was wir beim ersten „Schanzentisch“ alles erlebt haben? Jede Menge.

Windige Böen, ungemütlicher Regen und Temperaturen um die 5 Grad Celsius – das war die Ausgangslage für einen Tag abseits der normalen Räumlichkeiten von Schanze und Horn. Beim ersten „Schanzentisch“ waren direkt zehn Mitarbeiter der Agentur dabei, um sich abseits des alltäglichen Arbeitsklimas auszutauschen. Mit dem Plan im Hinterkopf, ein großartiges Menü selbst zuzubereiten und anschließend aufzutischen ging es gegen 10 Uhr los zum Einkaufen. Der geplante Besuch beim Wochenmarkt viel flach – dem Wetter geschuldet. Also ging es in den gegenüberliegenden Supermarkt. „Wo sind denn nur die Gewürze…“, sagte Christiane und lief zum dritten Mal den Mittelgang im Rewe entlang. Doch auch Pfeffer, Salz und Co. konnten nach einer Weile gefunden werden. Sogar für Bier war noch Platz in Christianes wirklich (!) sehr kleinem und vollgepacktem Auto.

Nachdem der Einkauf erfolgreich erledigt war, machte sich die Truppe auf den Weg vom Wollmatinger Bahnhof in die Konstanzer Innenstadt. Für den Spaß-Tag hatten Christiane und Michael die „Freiräume – Vor der Halde“ reserviert. Die gemeinsame Zugfahrt verbrachten wir mit einer Meute unruhiger Schüler, die es kaum erwarten konnten, beim freitags stattfindenden Klimastreik dabei zu sein. Aus dem Zug und rein ins Vergnügen: wie man sicher mit Google-Maps zum Ziel findet, demonstrierte uns Andrea, nachdem Alex so lieb war, ihr den Regenschirm zu halten. „Immer geradeaus“, sagte unsere Wegeführerin mit dem Blick auf ihr Smartphone und verpasste fast die nächste Abbiegung.

Ausflug in die Vergangenheit

Fünf Minuten Fußweg durch den Regen haben sich gelohnt. In den „Freiräumen“ gab es antike, sehr nobel restaurierte Holzarbeiten zu sehen. Vom Boden über die Wände bis zu den Stühlen glich alles einer Reise in die Vergangenheit. Auch Andrea fühlte sich pudelwohl und nahm gleich den prunkvollsten und größten Stuhl unter Beschlag „Also das hätte ich bequemer erwartet, aber hier fühlt man sich so, als hätte man das Sagen“, sagte sie nachdem sie sich auf dem Holzstuhl niedergelassen hatte. Und diese Aussage inklusive Aktion gab nur wenige Minuten später auch Michael zum Besten.

Als alle eingetrudelt waren, ging es an die Aufgabenverteilung und das WLAN-Passwort wurde herumgereicht. Tudor machte sich an die Musik, denn in der Küche gab es für ihn nichts mehr zu tun. „Meine Mama hat den Salat gemacht“, sagte Tudor ganz unschuldig. Alle anderen aus dem Team gingen motiviert die Zubereitung des Essens an.

Auch Inhalte aus dem Arbeitsleben beleuchtet

Bevor es an den Herd ging, war – dank Tudors fertigem Salat – noch Zeit für die Vorstellung eines ersten Projektes. Christiane und Michael stellten einen ihrer ersten „SCHANZE UND HORN“-Workshops für den hausinternen Kunden DKZ vor, die sich neu ausrichten und dafür einen neuen Internetauftritt brauchen. Die Vorstellung des Workshops, in dem es vor allen um die Erstellung einer hypothetischen Persona sowie dem USP des Kunden ging, kam bei allen am Tisch sehr gut an und führte anschließend zu einer feedbackreichen Diskussion.

Kaum war der Part der zwei Agenturleiter beendet hieß es auch schon: ran an den Herd. Und nach nur wenigen Minuten war die Küche ein buntes Durcheinander. Während sich Marcel dem Hauptgang (selbstgemachten Hotdogs) widmete, machten sich Désirée und Mona an Brownies für die Nachspeise. Alex trank währenddessen seinen dritten Kaffee und lobte den Schokoladenduft, der nach wenigen Minuten aus der Küche drang. Als die Brownies im Ofen waren und der Teig für die Hotdogs in einer Schüssel ruhte, machte sich die hungrige Meute schon einmal über den Salat her. An dieser Stelle bekam Tudor noch ein Lob, dass er bitte an seine Mama weiterreichen möge. Zum Salat gab es Chips, ganz nach dem Motto von Michael: „Wenn nicht heute, wann dann?“

Die hungrigen Münder zumindest vorläufig gestopft und das ein oder andere Bier in der Hand ging es wieder an den Tisch und Andrea war an der Reihe, ihr Makeover für die neue Homepage von Schanze und Horn vorzustellen, dass sie in Zusammenarbeit mit Tudor erarbeitet hatte. Auch hier gab es Lob und Verbesserungsvorschläge von den anderen Teammitgliedern und alle freuten sich über die neue Homepage, die schon bald online gehen soll.

Ran an den Hauptgang

Neben den Hotdogs von Marcel und Christiane gab es eine sehr leckere Alternative von Michael. Er zauberte Spagetti mit Käse-Sahne-Sauce, Zucchini und Tomaten nach italienischer Art. Wer sich über das Olivenöl im Nudelwasser beschwerte, bekam von Michael zu hören, dass das in Italien so üblich sei (auch wenn das eigentlich keinen Sinn hat). Währenddessen nahm auch das Dessert immer mehr Formen an. Die fertig gebackenen Brownies wurden nun zerbröselt. Inzwischen war zur Unterstützung von Désirée und Mona noch Alica aufgetaucht. Die zeigte gleich einmal, wie man Eiweiß ohne Mixer, nämlich von Hand, schlägt. Nach einer Weile brauchte sie dann aber doch die Hilfe von Désirée – Muskelkater im Unterarm war vorprogrammiert. Die Eiweißmasse wurde mit Quark und Zucker gemischt und mit den gebröselten Brownies in Gläser geschichtet: fertig war das Dessert.

Was eine tolle Küchenausstattung

Dass die Küche ein wenig zu klein für so viele Menschen war, konnte gut weggesteckt werden. Schwieriger war es, als festgestellt wurde, dass neben dem fehlenden Handrührgerät ebenfalls keine Schüsseln existieren. So musste sämtliche Töpfe umfunktioniert werden, was in manchen Bereichen eher mittelgut funktionierte. „Wann ist denn dein Spaghetti-Wasser fertig Michael? Ich brauche den Topf für die Würstchen“, war ein typischer Satz – diesmal von Marcel. Denn es gab eben nur drei Töpfe und die mussten gerecht verteilt werden. Doch auch diese Herausforderung wurde gemeistert und gegen 15.30 Uhr konnte der sehr leckere und von allen gelobte Hauptgang serviert werden.

Bevor das Dessert verschlungen wurde, waren noch Tudor und Alica an der Reihe, ihre Projekte vorzustellen. Tudor zeigte neue Entwürfe für die hausinterne Agentur Südkurier Alpha und Alica stellte viele Beispiele vor, die sie für den Facebook-Auftritt eines Kunden vorbereitet hatte.

Mit dem anschließenden Nachtisch neigte sich der Tag dem Ende zu. Als erster Workshop dieser Art gab es seitens der Teilnehmer sehr viel positives Feedback und den Wunsch zur Wiederholung. Christiane sagte abschließend: „Ich bin froh, dass es allen gefallen hat und das der Tag genauso gelungen ist, wie wir es uns vorher vorgestellt haben – auch wenn es keine Zeit mehr für Brettspiele gab.“

Dann eben nächstes Mal!